Narbenbruch (Hernia cicatricae)

Medizinische Fachausdrücke

  • Narbenbruch (Hernia cicatricae)
  • Laparoskopische Operation (Minimal Invasive Chirurgie, Knopflochtechnik, Knopflochoperation, die sanfte Chirurgie)
  • IPOM Technik (Intra-Peritoneale-Onlay-Mesh-Technik)
  • Sublay-, Inlay-, Onlay-Plastik
  • Einklemmung (Inkarzeration)

Bei dem Narbenbruch (Hernia cicatricae) bildet eine allschichtige Bauchwandnarbe durch ihre fehlenden Elastizität die Bruchpforte. Solche Narben sind nahezu ausschließlich Folgen früherer Bauchoperationen. Aufgrund von Verwachsungen ist die Präparation anspruchsvoll und der Langzeiterfolg einer Operation keineswegs sicher. Dennoch ist eine Operation immer anzustreben, da eine Größenzunahme der Hernie mit der Zeit die Chance einer Heilung immer weiter verschlechtert.

Die Narbenhernie-Operation der grösseren Brüchen ist die Versorgung mit Kunststoffnetze zur Verstärkung anzustreben, wobei häufig die Methoden nach der Lage des Netzes zu den tragenden Bauchwandschichten, zumeist englisch, benannt werden (Sublay-, Inlay-, Onlay-Plastik). Eine laparoskopische (minimal invasive) operative Versorgung der Narbenhernie ist mit der IPOM-Technik (Intra-Peritoneale-Onlay-Mesh-Technik) ebenfalls möglich.